DAVID HERMANN
General Management
The young Franco-German David Hermann has established himself in recent seasons as one of the leading stage directors of his generation in the field of Opera and Theatre-making.

He studied at the Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin and in 2000 won the first prize at the International Competition of Staging and Stage Design in Graz.

Since then he has staged Monteverdi’s Orfeo, Combattimenti and Il Ritorno d’Ulisse in patria at Oper Frankfurt, Sing für mich, Tod, a new commission about the life of composer Claude Vivier for the Ruhrtriennale, Honegger’s Jeanne d’Arc au bûcher, Puccini’s La bohème and Tchaikovsky’s Pique Dame at Theater Basel, Charpentier’s Médée at Oper Frankfurt, Donizetti’s Dom Sébastien at Staatstheater Nürnberg, Berlioz’ Les Troyens at Staatstheater Karlsruhe, Mozart’s Ascanio in Alba at Nationaltheater Mannheim and Salzburger Festspiele, Verdi’s Falstaff, Mozart’s Le Nozze di Figaro and Tchaikovsky’s Eugene Onegin at Luzerner Theater, Otto Nicolai’s Die lustigen Weiber von Windsor in Gelsenkirchen , Verdi’s Rigoletto at Deutsche Oper am Rhein, John Adams’ A Flowering Tree at Theater Heidelberg, Ravel’s L'heure espagnole and de Falla’s La vida breve at Oper Frankfurt, Die Zauberflöte at Vlaamse Opera, Rossini’s Il Turco in Italia at De Nederlandse Opera Amsterdam, Rossini’s L'Italiana in Algeri and Tchaikovsky ‘s Iolanta at the Opéra national de Lorraine and the Opéra/Théâtre de Metz and Pilar Jurado’s La Página en Blanco at Teatro Real in Madrid.

Most recent engagements include a critically acclaimed production of Wagner’s Das Rheingold at Staatstheater Karlsruhe, Janáček’s Věc Makropulos at Deutsche Oper Berlin, La Traviata at Opernhaus Zurich, Rusalka at the Saarländische Staatstheater, Die lustigen Weiber von Windsor at the Opéra Royal de Wallonie and the Opéra de Lausanne, Lully’s Armide at the Opéra national de Lorraine, Helmut Lachenmann’s Das Mädchen mit den Schwefelhölzern and Iannis Xenakis’ Oresteia at Deutsche Oper Berlin, Mussorgsky’s Boris Godunov at Staatstheater Karlsruhe, Verdi’s Macbeth at Aalto Theater Essen and Chaya Czernowin’s Pnima at the Lucerne Festival.
 
In 2016/17, Mr Hermann returns to Opernhaus Zurich for a new production of Die Entführung aus dem Serail, to Oper Frankfurt for an Ernst Křenek trilogy, to De Vlaamse Opera for a revival of Die Zauberflöte and a new production of Verdi’s Simon Boccanegra, also shown in Montpellier and Luxembourg, and to the Opéra national de Lorraine for Ariadne auf Naxos.

 
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DAVID HERMANN: Oresteia Trailer - Deutsche Oper Berlin

Oresteia Trailer - Deutsche Oper Berlin

DAVID HERMANN: Die Entführung aus dem Serail trailer - Opernhaus Zürich

"Einen beeindruckenden Premierenreigen hat das Opernhaus Zürich in der Spielzeit 2015/16 hingelegt. Mit einer ebenso starken wie radikal in die Werkstruktur eingreifenden "Entführung aus dem Serail" in der Regie von David Hermann setzt das Haus unter der Leitung von Andreas Homoki weiter auf individuelle Regiehandschriften und unbequeme Sichtweisen. Gut so.[...] Hermann präpariert, im Gegensatz zum gegenwärtig allzu naheliegenden Diskurs über Kulturkonflikte (Westen/Orient, Christentum/Islam) den eigentlichen Kern des Werks heraus: die Liebes- und Treuefrage, konzentriert auf Belmonte und Konstanze. Pedrillo und Blonde sind ihre Doppelgänger, Emanationen ihrer Gedanken werden zu Projektionen.[...] Mit verblüfender Schlüssigkeit verengt Hermann das Geschehen auf das Eifersuchtsdrama.[...]Hermanns Episierung der Spielopernklippklapptechnik klappt ebenso reibungslos wie effizient."
 
Opernwelt (Götz Thieme), Die Entführung aus dem Serail, Opernhaus Zürich, January 2017
"An Konsequenz mangelt es nicht, auch nicht an kleinen Freuden für Wagner-Freunde und nicht an regelrechter Exegese[...]Bei Wagner und Hermann helfen die Leitmotive. Das ist beeindruckend und in dieser Ausführlichkeit hoch originell[...]Gekonnt überhaupt die Personenführung."
Frankfurter Rundschau, Badisches Staatstheater Karlsruhe - Das Rheingold, July 2016
"Ein starker Start in jeder Beziehung[...]Der akustischen Motivpräsentation steht nämlich - sah man's je? - eine optische zur Seite: Der Regisseur David Hermann initiierte eine stumme Parallelaktion, die den Blick voraus visualisierte, auf die hier in die Wege geleitete 'Ring'-Katastrophe. Und dieser Zug wiederum ergibt eine mitunter hoch amüsante Dialektik[...]Kurz, Hermann macht den 'Vorabend' zum 'Ring' gewandt erzählend zur Hauptsache."
Opernwelt, Badisches Staatstheater Karlsruhe - Das Rheingold, September 2016
"Das unentrinnbare Schicksal drängt sich bei dieser Inszenierung in unheimlicher Weise hervor. Die Handlung wird dabei direkt mit den Leitmotiven verknüpft – ganz so, wie Richard Wagner es wollte. Wotan sieht die Folgen seines Tuns schon zu Beginn der Tetralogie. Das ist bei Hermann ein ungewöhnlich spannender Vorgang. An einigen Stellen scheinen wichtige Situationen des späteren „Rings“ auf und konfrontieren ihn mit den fatalen Folgen seines Handelns. Das Werk entwickelt bei dieser Aufführung eine Eigendynamik. [...]Das alles zeigt Hermann in drastischen und bewegenden Bildern, die sich tief ins Gedächtnis bohren. [...]Unwirkliche Vorgänge ergänzen gleichsam die Realität. Die Raum-Zeit-Einheit wird so in ein Rechts und ein Links aufgeteilt. Das Nebeneinander geht bei Hermann in eine höhere Dimension über, Das ist ganz ungewöhnlich und eröffnet neue Sichtweisen."
Der Neue Merker, Badisches Staatstheater Karlsruhe - Das Rheingold, July 2016
"Das Bühnenbild war eher minimalistisch, die Musik dafür umso gewaltiger. Der Regisseur David Hermann brachte [...]die Oper „Das Rheingold” von Richard Wagner auf die Bühne - und setzte dabei vor allem darauf, Bilder im Kopf der Publikums zu erzeugen.
Regisseur Hermann inszenierte ein überzeugendes[...] Kammerspiel. Mit Liebe zum Detail wurden die Rangeleien[...] der Götterfamilie auf die Bühne gebracht."

Frankfurter Neue Presse, Badisches Staatstheater Karlsruhe - Das Rheingold, July 2016

David Hermann

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David Hermann

Photo Credit: Pascal Bünning

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